Aktion Österreich-Tschechien

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Die Aktion Österreich-Tschechien dient der Förderung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Österreich und der Tschechischen Republik. Sie unterstützt den Ausbau der bilateralen Bildungs- und Wissenschaftskooperationen in sämtlichen Wissenschaftsdisziplinen. Die Aktion wurde 1992 als gemeinsames Programm der für Wissenschaft zuständigen Ministerien beider Länder gegründet.

Stipendien:

Neben den Stipendien für Diplomanden, Doktoranden, Wissenschafterinnen, Wissenschaftern und Universitätslehrenden bietet die Aktion ein Habilitationsstipendium für Aufenthalte im jeweiligen Nachbarland an.

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Schwerpunkte der Projektförderung:

  • Projekte, die nachhaltige Kooperationen begründen
  • Gemeinsame wissenschaftliche Veranstaltungen für Studierende, wie z. B. Seminare oder Fachexkursionen
  • Gemeinsame bilaterale wissenschaftliche Veranstaltungen, wie Symposien, Tagungen und Workshops;
  • Vorbereitungsphase für Double Degree Programme;
  • Forschungsaufenthalte für wissenschaftliche Recherchen;
  • Finanzielle Unterstützung der Publikation von Ergebnissen bereits abgeschlossener Projekte

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Förderungen zum Spracherwerb:

  • österreichisch-tschechische Sommerkollegs
  • Sommersprachkursstipendien

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Ing. Helena Hanžlová
Geschäftsführung der Aktion

+42 0 221 850 100
www.dzs.cz/de/aktion-osterreich-tschechische-republik/

Facts

Staatsausgaben für Bildung (2012): 4,27 % des BIP [Unesco]

Bevölkerungszahl (2015): 10,55 Mio. [Weltbank]

Anzahl Studierender im Ausland (2013): 12.250 [Unesco]

Anzahl Mobilitäten in Aktionsprogrammen 2015/16: 95 (OeAD)

Gedanken eines Projektleiters:

See © SIR/Riegler

"Es stimmt, das Projekt war vorbildlich, in dem Sinne, dass es überschaubar, machbar (bis auf die Unwägbarkeit, ob denn Studenten in die jeweilig angebotene Lehre kommen) und ganz gezielt darauf abgestimmt war, die jeweiligen Standortvorteile zu nutzen. Beide Teile hatten große Vorteile von einem Projekt, das eigentlich nicht viel gekostet hat. Es hat aber ermöglicht, dass Stärken und Möglichkeiten des jeweiligen Standorts für die akademische Lehre genutzt werden konnte. Studenten des jeweiligen Standortes sind immer noch in Kontakt mit dem Lehrenden des je anderen Standortes." (M. Lang)